Waffen- und Drogenhandel im "Darknet" soll kooperativ bekämpft werden – Rhein

Von Roland Muschel, RNZ Stuttgart, und Bettina Grachtrup

Stuttgart. Nicht jeder, sagt Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU), müsse in der Sicherheitspolitik alles machen. Gerade im technischen Bereich, wo die Kosten rasch große Dimensionen annehmen, seien mehr Kooperationen notwendig. Als Beispiel für eine verstärkte Arbeitsteilung, bei der entweder der Bund oder ein Land federführend die Verantwortung übernehmen könnten, nennt Strobl das sogenannte Darknet, einen Bereich im Internet, wo Kriminelle unter dem Schutz der Anonymität mit Waffen oder Drogen handeln. Bundesinnenminister Thomas de Maiziere pflichtet dem Parteifreund bei: Kleinere Bundesländer hätten nicht so viele Ressourcen und seien sicher auch an einer engeren Zusammenarbeit interessiert, das wolle er im Kreis der Innenminister genauer erörtern. Auf einigen Feldern könne auch der Bund mehr als bisher die Verantwortung übernehmen. Die Kleinstaaterei in solchen Fragen jedenfalls, lässt er durchblicken, hält er für grundfalsch: “Die Täter interessieren sich nicht für Inlandsgrenzen.”

Der Bundesinnenminister ist an diesem Donnerstag unter anderem nach Stuttgart gekommen, um sich die Expertise des baden-württembergischen Landeskriminalamts (LKA) im Kampf gegen die dunklen Seiten des Internets und die Bemühungen der Stuttgarter Polizei im Kampf gegen Einbruchsbanden vorführen zu lassen. In der LKA-Abteilung für Cyperkriminalität arbeiten 126 Experten, sie ist damit eine bundesweite Vorzeigeeinheit. “Das Darknet ist



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