Schüsse in Paris – zwei Tote

Pinsel und Puder ade: Ein IT-Forensiker macht digitale Spuren sichtbar.Pinsel und Puder ade: Ein IT-Forensiker macht digitale Spuren sichtbar.
Pinsel und Puder ade: Ein IT-Forensiker macht digitale Spuren sichtbar.

Das LKA baut sein Cybercrime-Competence Center seit 2014 aus, kauft IT-Spezialwissen von außen ein und ergänzt sein kriminalistisches Know-how.

Noch reicht der Platz für die 70 Mitarbeiter, alles Computerfreaks im besten Sinne, jedoch ohne die klischeehaften dicken Brillengläser und fettigen Haare. Informatiker, Ingenieure und Kommunikationstechniker sind darunter. Einige kommen direkt von der Hochschule, andere aus der Wirtschaft.

Wer noch mal ein Jahr die Schulbank drückt, darf sich nach der Ausbildung Kriminalkommissar nennen. Wie die analogen Kollegen werden Cyber-Cops als Ermittler eingesetzt. Sie denken kriminalistisch und verfolgen Täter – nur an den Cyberraum angepasst. Kriminaloberrat Henrik Hohenlohe kennt die neue Täter-Generation, die sich ganz selbstverständlich unsichtbar im Netz bewegt.

“Anonymes Surfen ist nicht immer gleich strafbar”, sagt der SN4C-Leiter. Auch politisch Andersdenkende, NGOs oder Reporter nutzen das versteckte Netz. “Illegal wird es, sobald die Anonymität des Internets missbraucht wird.” Waffen, Drogen, Daten, Hacker-Tools – das Angebot der Schwarzmarkt-Foren ist fast so bunt wie auf Amazon.

Auch Kinderpornografie spielt in der Ermittlungspraxis eine Rolle. “Ein weiterer Schwerpunkt sind Betäubungsmittel”, sagt SN4C-Chef



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