Ein Fünfziger für 1,90 Euro – FAZ

hat die Polizei an diesem Freitagmorgen im Raum Tu00fcbingen einen 28 Jahre alten Tatverdu00e4chtigen festgenommen. Laut Mitteilung der Bundesanwaltschaft scheint der mutmau00dfliche Tu00e4ter wohl auf einen durch den Anschlag verursachten Kursverlust der BVB-Aktie gesetzt zu haben, um dadurch einen Millionengewinn einstreichen zu ku00f6nnen.rnrn

Der Beschuldigte hat demnach am 11. April, dem Tag des Anschlags gegen den BVB-Bus, 15.000 Optionssscheine fu00fcr 78.000 Euro in Bezug auf die BVB-Aktie mit einer Laufzeit bis Mitte Juni gehabt. Nach Angaben des nordrhein-westfu00e4lischen Innenministers Ralf Ju00e4ger hat er einen Verbraucherkredit in Hu00f6he von 79.000 Euro aufgenommen.rnrn

Der Mann spekulierte demnach auf fallende Kurse der BVB-Aktie. Dies hu00e4tte wohl auch funktioniert und es wu00e4re mit einem erheblichen Kursverfall zu rechnen gewesen, wenn wegen des Anschlags Spieler schwer verletzt oder sogar getu00f6tet worden wu00e4ren.rnrn

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Das geeignete Instrument fu00fcr solche Kursspekulationen an den Bu00f6rsen sind klassische Optionsscheine. Je nach Richtung der erwarteten Bewegung des zugrundeliegenden Basiswertes ku00f6nnen Anleger zwischen Kaufu00adoptionsschein (Call) und Verkaufsoptionsschein (Put) wu00e4hlen. In diesem Fall spekulierte der Beschuldigte auf fallende Kurse der BVB-Aktie und kaufte entsprechende Put-Optionen.rnrn

Das Prinzip hinter solchen Finanzprodukten ist schnell erklu00e4rt: Wenn der Kurs der BVB-Aktie fu00e4llt, gewinnt der darauf basierende Put-Schein u00fcberproportional an Wert. Dies liegt wiederum am sogenannten Hebel, der



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http://www.faz.net/aktuell/finanzen/devisen-rohstoffe/banknoten-aus-dem-darknet-ein-fuenfziger-fuer-1-90-euro-14949949.html

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